sawah® DünenLeben. laufen.lehren.lernen.

Scanne den QR-Code um weitere Informationen über die App zu erhalten.

Just another WordPress site

Beerensträucher

Typisch für den natürlichen Unterwuchs vieler Kiefernwälder der Senne ist das reiche Vorkommen von Heidel- und Preiselbeeren. Wie an dieser Stelle, findet man beide Arten häufig direkt nebeneinander.

Trotz der engen Verwandtschaft, beide gehören zur Gattung Vaccinium, lassen sie sich gut voneinander unterscheiden. Die Heidelbeere lässt sich an den kantigen, grasgrünen Zweigen, die nur im Sommer beblättert sind, erkennen. Die stets grünen Ästchen können so auch im Winter Photosynthese betreiben. Die Preiselbeere hingegen ist wintergrün, behält also ihr kleines, dunkles und ledrig-derbes Laub bis ins nächste Jahr hinein. Ihre Stängel sind zudem nicht grün gefärbt, wie bei der Heidelbeere, sondern bräunlich.

Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal sind die Früchte. Sie sind im reifen Zustand bei der Heidelbeere blau und bei der Preiselbeere rötlich.

Beachten sollte man, dass die aromatischen Früchte beider Arten nicht im rohen Zustand verzehrt werden sollten, da ihnen die Eier des Fuchsbandwurmes anheften könnten. Durch Kochen, z.B. zur Herstellung von Marmelade, werden die Eier abgetötet, sodass die Gefahr einer Infektion mit Bandwürmern gebannt wird.

Post a Comment

Your email is kept private. Required fields are marked *