1982 wurde der mit Hilfe des lokalen Heimat- und Verkehrsvereins eingerichtete „Archäologische und Landeskundliche Lehrpfad Oesterholz-Haustenbeck“ eingeweiht. Im Jahre 2001 wurde er mit Mitteln des Naturparks Eggegebirge und Südlicher Teutoburger Wald, des Lippischen Landesmuseums und des Heimat- und Verkehrsvereins restauriert.
Der Lehrpfad liegt am Rande der Senne inmitten eines Gräberfeldes aus der Bronzezeit (um 1700 v Chr.) mit über 200 Grabhügeln. Diese aus Heideplaggen aufgeschichteten Grabhügel mit einem Durchmesser von bis zu 20 und einer ursprünglichen Höhe von bis zu 3 Metern waren einst von Pfostenkränzen oder Trockenmauern umringt. Im Innern dieser Grabhügel konnten Archäologen zwei Bestattungsformen nachweisen, nämlich die Totenhaus- und die Baumsargbestattung. Leider sind viele dieser uralten Kulturdenkmäler kaum noch als solche erkennbar: Erstens sackten diese einst aus Heideplaggen aufgeschichteten Hügel im Laufe der Jahrtausende immer mehr in sich zusammen, so dass man ihre ursprüngliche Höhe nur noch erahnen kann. Zweitens wurde eine Reihe von Gräbern durch Raubgrabungen sowie durch das Überpflügen im Rahmen ackerbaulicher Bewirtschaftung zerstört. Einige gut erhaltene Grabhügel wurden jedoch, nachdem man sie von Gestrüpp befreit und dadurch freigestellt hatte, mit illustrierten Hinweistafeln versehen. Um die Bauweise dieser Grabstätten leichter nachvollziehbar zu machen, wurden zwei Grabhügel originalgetreu rekonstruiert.
Die Hügelgräberfelder sind die einzigen Beweise der frühen Besiedelung der Senne. Bronzezeitliche Siedlungsspuren dagegen konnten in der Region bisher nicht entdeckt werden.